Mal wieder ein Blog-Eintrag meinerseits nachdem das mit dem Reaktivieren des Blogs nicht ganz so geklappt hat. Nun ja, doch gestern bin dann doch Opfer eines Ereignisses geworden, was mich doch ein wenig geistig beschäftigt hat.
Angefangen hat eigentlich alles ganz harmlos. Aufgrund der Role Play Convention 2009 habe ich die Gelegenheit einer Direktverbindung von Trier nach Köln genutzt und bin morgens heiter in den Zug gestiegen. Die Hälfte der Fahrt verlief ohne Probleme nach Plan doch dann... Zug hält mitten auf der Strecke. Ich dachte das Übliche: Signalstörung, Zugüberholung, o. ä. So standen wir einige Minuten, aber nachdem es selbst nicht weiterging als auf dem anderen Gleis ein Zug aus der Gegenrichtung vorbeifuhr, wurde ich stutzig.
Irgendwann kam der Schaffner in "unseren" Zug (der Zug bestand aus zwei zusammengeschlossenen Einzelzügen ohne Durchgang) und wurde schnell von Fahrgästen belagert. Ich blieb auf meinem Sitz und hörte weiter Musik bzw. las ein Buch. Als sich die Menschentraube aufzulösen begann, stöpselte ich einen Ohrhörer aus meinem Ohr und wartete, ob ich irgendwas mitbekam. Bingo. Irgendwo sei eine Bombe und wir können nicht weiter.
Kurz darauf ging es dann doch voran und wir fuhren zumindest zum nächsten Bahnhof. Von nun an verging ein kleines Abenteuer, das ich hier nicht unbedingt schildern möchte, weil sonst sitze ich in zwei Stunden noch da, aaaaaber folgendes ging mir durch den Kopf:
Die Eifel ist mehr Wald als Zivilisation. a) Wer wirft also eine Bombe da rein? und b) Wer findet die auch noch?! Erscheint mir seltsam, aber vielleicht kenne ich historische Details nicht, die die Bombe erklären würden. Ach ja, ich gehe einfach mal von einer alten Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg aus, weil die Bedrohung eines Dorfes schon sehr... ähm... innovativ wäre. Nähere Infos konnte ich im Netz leider noch nicht finden.
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